Es geht weiter, wie es aufgehört hat – Xinduzhen to Xiangtang

Also, was wünsch ich mir als Radfahrerin, wenn ich endlich mein klimatisiertes, schönes Hotelzimmer verlasse?

Genau – eine Erinnerung darum, wie es eigentlich ist auf Tour zu sein. Ausgesetzt den Wetterbedingungen. Dem Verkehr. Der Straßenqualität.

Und so bekamen wir alles – die Baustelle, die auf der einen Seite in die Stadt führte, führte auf der anderen Seite wieder raus. Also viel Verkehr, schlechte, kaum befestigte Wege, Schotter und Schlaglöcher. Dazu noch ein bisschen Regen.

Nachdem der letzte Tag sich so sehr nach Kampf angefühlt hat, war unsere Stimmung entsprechend gedämpft. Ich hatte echt keine Lust mehr. Warum bitte schön, tu ich mir das an? Warum stell ich mir sowas unter einem schönen Urlaub vor?

Darum, zum Beispiel:

Unglaublich schöner Ausblick – und ein riesiger Bereich, der da, anscheinend von nur einer Person, bewirtschaftet wird.

Unser Nachtlager zwischen Bäumen – leider trieb uns ein Gewitter viel zu früh in die Zelte.

***

Diese Gruppe Kinder spielte ein Spiel, indem wir anscheinend den wichtigsten Part darstellten. “Wer traut sich am nächsten an diese komischen Menschen im Restaurant?” Ganz wichtig ist es da natürlich, anschließend lachend und kreischend wegzulaufen, nur um dann wieder zu kommen. Zwei ganz Mutige sind zu mir gekommen, als ich zu verstehen gab, dass ich ein Selfie mit ihnen machen möchte.

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